Laufen

Laufen auf Bali

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Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber für mich gehört Sport, insbesondere das Laufen, im Urlaub einfach dazu.

Also wurden auch für den 2-wöchigen Bali-Urlaub im Oktober die Laufschuhe mit eingepackt.

Ich muss dazu sagen, ich bin kein Mensch, der sich im Vorfeld zu viele Gedanken macht: „Ist es zu heiß zum laufen?“ , „Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, um zu laufen?“, „Ist Bali sicher genug, so dass ich als Frau alleine laufen gehen kann?“ etc.

Diese und ähnliche Fragen erreichten mich über meinen Instagram Account, als ich dort von meinen Läufen berichtet habe.

Es ist sicher nicht immer der beste Weg, sich nicht zu informieren, aber so bin ich nun mal. Ganz nach dem Motto: Einfach mal drauf loslaufen.

Im Süden von Bali (Jimbaran) angekommen, hatte ich schon am zweiten Tag das Bedürfnis die Laufschuhe zu schnüren.

Gesagt, getan. Um 07:30 Uhr klingelte der Wecker und ich lief um 08 Uhr los, um die Gegend zu erkunden.

Ziemlich schnell musste ich feststellen, dass es etwas zu heiß war, um zu laufen. Die zahlreichen wilden und gefährlichen Hunde vor Ort taten ihr Übriges, sodass der Lauf nach 4,5 km schon beendet war.  Das war aber völlig ok. Insbesondere  im Urlaub kommt es mir nicht auf Distanzen oder die Pace an. Ich möchte einfach genießen und das tun, was mich glücklich macht. Nach dem Lauf konnte ich mich direkt schwimmend im kalten Pool erfrischen und das ausgiebige Frühstück schmeckte nach diesem kleinen Fitnessprogramm noch besser.

In den 2 Wochen auf Bali sind wir viel rumgereist und haben des Öfteren unsere Unterkunft gewechselt, um möglichst viel von dem Land kennen zu lernen.

Somit boten sich für mich  immer wieder neue Laufstrecken, die entdeckt werden mussten.

Unsere Tour führte uns weiter ins Landesinnere nach Ubud.

Ubud ist bekannt für seine wunderschönen Reisfelder…. Und ich wurde nicht enttäuscht. Landschaftlich wirklich atemberaubend.

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Die atemberaubenden Reisfelder auf Bali

Inmitten der Reisfelder machte sich bei mir das Gefühl breit: Ich will  genau hier laufen und die Endorphine spüren! Das tat ich auch und ich habe gemerkt, wie glücklich mich das Laufen an fremden und ungewöhnlichen Orten macht.

Ebenso trieb mich meine Laufliebe eines Morgens durch die City von Ubud und ich musste mal wieder feststellen, dass es keine schönere Möglichkeit gibt, als eine fremde Stadt laufend zu erkunden. Klar musste ich hier und da mal anhalten, weil eine Ampel rot war oder ein Roller meinen Weg kreuzte (der Verkehr auf Bali ist einfach ein riesen Chaos!) … aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Ich habe mich zu keiner Tages- oder Nachtzeit unwohl gefühlt oder hatte Angst. Ich habe Bali als das mit Abstand freundlichste Land kennengelernt. Alle Menschen sind sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit.

Da unsere Hotelanlage in Ubud etwas höher gelegen im Dschungel lag, bot sich zudem noch ein intensives Treppentraining zum Schluss an. Eines kann ich euch sagen: meine Beinmuskulatur habe ich direkt nach dieser Sporteinheit schon gespürt. Ganz zu schweigen vom nächsten Tag. Ich habe mal wieder gemerkt, dass sich der Körper mit schweren Beinen bedankt, wenn man im Training neue Reize setzt.

Von Ubud ging es weiter auf die Insel Gili Trawangan. In meinem Reiseführer habe ich gelesen, dass die Insel einen Umfang von ca 7km hat. Mein erster Gedanke, als wir vor Ort waren, war natürlich: „Ich laufe morgen früh am Strand entlang, um einmal die komplette Insel zu erkunden und um mir alles anzuschauen.“

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Laufen auf Bali. Heiße Temperaturen – aber mit der richtigen Laufweise und Präparation, traumhaft schön.

Bei EINEM morgendlichen Insellauf ist es nicht geblieben, es wurden drei … wir waren vier Tage dort. Ich startete immer morgens um 07 Uhr. Zu dieser Zeit war es auch schon sehr heiß, aber in einem ruhigen Tempo und mit einer kleinen Wasserflasche war es trotzdem möglich zu laufen. Ich liebe es sehr, am Meer entlang zu laufen. Insbesondere in den frühen Morgenstunden, wenn die meisten Urlauber noch schlafen und diese Ruhe auf der Insel herrscht. Für mich ist so etwas Balsam für die Seele und ich kann selbst feststellen, dass ich an Tagen, an denen ich morgens laufen war, einfach glücklicher bin.

Ganz nebenbei waren die Mitreisenden natürlich froh darüber, dass ich die Insel schonmal erkundet hatte und Tipps hatte, was wir uns noch anschauen können.

Unsere letzte Station auf Bali war Canggu. Eine Stadt am Meer, die auch als Surfer Hotspot sehr bekannt ist.

In Canggu musste ich unbedingt nochmal  die Möglichkeit nutzen, am Strand zu laufen. Hier führte mich der Weg entlang an zahlreichen Beachclubs und Surfercamps.

Am Strand habe ich es  mal wieder gewagt, eine kurze Distanz barfuß zu laufen. Ich finde es ein unheimlich tolles Gefühl, den Sand an den Füßen zu spüren. Aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme mit meiner Plantarsehne muss ich diesbezüglich jedoch sehr sehr vorsichtig sein. Diese kurze Barfuß-Distanz war ein Genuss, aber auch die restliche Strecke mit meinen Brooks an den Füßen war traumhaft.

Und für Abends konnte ich meinen Mitreisenden eine tolle Beachbar vorschlagen, in der wir uns den ein oder anderen Cocktail gönnten, bevor am nächsten Tag der Flieger nach Hause ging.

Es war also mal wieder die richtige Entscheidung, die Laufschuhe mit in den Urlaub zu nehmen.

Claudi Von

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